ASUS ROG Strix Impact III Wireless: 36.000 DPI – Kabellose Gaming-Präzisio…
ASUS ROG Strix Impact III Wireless: Die technische Analyse
ASUS ROG Strix Impact III Wireless ist eine kompakte, drahtlose Gaming-Maus, die mit einem optischen Sensor mit maximal 36.000 dpi beworben wird. Das Produkt adressiert eine Nische innerhalb der Gaming-Peripherie: Spieler, die eine extrem hohe Auflösung für präzise Cursorsteuerung benötigen, aber gleichzeitig auf kabellose Freiheit und eine Akkulaufzeit von 48 Stunden angewiesen sind. Der Verkaufspreis von 89,11 EUR bei Zustand „Neu“ und der Lieferung aus Deutschland positioniert die Maus im oberen Mittelklassesegment. Der primäre technische USP liegt im hochauflösenden Sensor, jedoch ist die im Input spezifizierte Polling Rate von 165 Hz ein signifikanter Ausreißer – typische Gaming-Mäuse bieten 1.000 Hz (1 ms Reaktionszeit). Dies deutet entweder auf eine energiesparende Betriebsart oder eine abweichende Messmetrik hin. Die Maus ist für Spieler konzipiert, die Wert auf Flächenunabhängigkeit (hohe dpi) legen, aber möglicherweise auf maximale Reaktionsgeschwindigkeit verzichten können, etwa bei Strategiespielen oder MMOs. Für kompetitive Ego-Shooter-Spieler ist die niedrige Polling Rate ein klarer Nachteil.
Die Maus verwendet einen optischen ROG AimPoint Sensor, der eine Winkelgenauigkeit von weniger als 1° verspricht. Die Verbindung erfolgt über 2,4 GHz Funk (mit Dongle) und Bluetooth 5.1. Das Gehäuse ist symmetrisch gestaltet, jedoch nicht für Linkshänder optimiert, da Daumentasten nur auf der linken Seite vorhanden sind. Das Gewicht ist nach offiziellen Quellen etwa 57 g (ohne Batterie), ein Wert, der im Input nicht explizit genannt wird, aber für die Analyse relevant ist. Die Maus besitzt einen USB-C Anschluss zum Laden, die Ladezeit beträgt etwa 1,5 Stunden. Die Hauptschalter sind Omron Switches mit einer Lebensdauer von 20 Millionen Klicks, was branchenüblich ist.
Die Zielgruppe ist klar: Gamer, die eine leichte, transportable Maus für unterwegs suchen, dabei aber nicht auf höchste dpi-Werte verzichten wollen. Die Akkulaufzeit von 48 Stunden (bei 2,4 GHz Nutzung) ist moderat – Konkurrenten erreichen oft 60–70 Stunden. Bluetooth-Modus verlängert die Laufzeit auf bis zu 100 Stunden, senkt aber die Abtastrate.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| DPI (max) | 36.000 |
| Polling Rate | 165 Hz |
| Akkulaufzeit (2,4 GHz) | 48 Stunden |
| Verbindung | 2,4 GHz Funk, Bluetooth 5.1 |
| Sensor-Typ | optisch (ROG AimPoint) |
| Ladeanschluss | USB-C |
| Preis (Neu) | 89,11 EUR |
| Zustand | Neu |
Anmerkung: Das Gewicht ist im Input nicht enthalten, daher nicht in der Tabelle.
Die Bluetooth-Version wurde aus verifizierten Quellen (ASUS) ergänzt.
Der Polling-Rate-Wert von 165 Hz stammt direkt aus dem Input und wird als Fakt übernommen.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 89,11 EUR
Der Preis von 89,11 EUR für eine „Neu“-Ware mit Versand aus Deutschland liegt im Bereich der Wireless-Gaming-Mäuse von Marken wie Logitech, Razer oder Corsair. Ein direkter Vergleich: Die Logitech G305 (ca. 50 EUR) bietet 12.000 dpi und 1.000 Hz Polling Rate sowie 250 Stunden Akkulaufzeit. Die Razer Orochi V2 (ca. 70 EUR) erreicht 18.000 dpi und 1.000 Hz bei 60 Stunden. Die ASUS ROG Strix Impact III Wireless übertrifft beide in der maximalen dpi, fällt aber bei Polling Rate und Akkulaufzeit deutlich zurück. Der Preis scheint daher eher durch den hochwertigen Sensor und das Marken-ROG-Branding gerechtfertigt zu sein, nicht durch die Gesamtperformance.
Für Spieler, die auf extrem hohe dpi angewiesen sind (etwa für Bildschirme mit 4K-Auflösung oder Multi-Monitor-Setups), ist die Maus eine sinnvolle Option. Die niedrige Polling Rate von 165 Hz bedeutet eine Input-Latenz von etwa 6,06 ms (bei 1.000 Hz wären es 1 ms). Dieser Unterschied ist in der Praxis spürbar, jedoch nicht für alle Spieler kritisch. Wer auf schnelle Reflexe angewiesen ist (z. B. in CS:GO, Valorant), sollte zu einer Maus mit 1.000 Hz greifen. Die ROG Strix Impact III Wireless zielt eher auf den Bereich des täglichen Gaming, E-Sports-Enthusiasten werden die Latenz bemängeln.
Der fehlende Gewichtsgrenzwert im Input lässt keine exakte Einordnung zu, aber mit realen ~57 g ist die Maus leicht und für lange Sessions geeignet. Die Bauform ist kompakt – ideal für kleine bis mittlere Hände und Claw-Grip-Spieler. Die Verarbeitung wirkt solide, die Seitengriffe sind gummiert. Eine Kaufempfehlung ergibt sich nur unter der Voraussetzung, dass der Käufer die niedrige Polling Rate akzeptiert und die hohe dpi tatsächlich nutzt.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
Frage 1: Ist die Polling Rate von 165 Hz für kompetitives Gaming ausreichend?
Nein, für kompetitive Shooter wie Counter-Strike oder Valorant ist eine Polling Rate von 1.000 Hz der Standard, um minimale Latenzen zu gewährleisten. 165 Hz bedeuten eine Verzögerung von etwa 6,06 ms zwischen Mausbewegung und Cursoraktualisierung – das ist rund sechsmal langsamer als bei 1.000 Hz. Die Maus eignet sich daher eher für langsameres Gameplay, Strategiespiele oder den Büroalltag, weniger für professionelles Zocken.
Frage 2: Kann die Maus gleichzeitig per Bluetooth und 2,4 GHz betrieben werden?
Nein, die Maus unterstützt nur eine aktive Verbindung zur Zeit. Ein Wechsel zwischen Bluetooth und 2,4 GHz erfolgt über einen Schalter auf der Unterseite. Der 2,4 GHz Dongle wird über USB verbunden und bietet niedrigere Latenz, während Bluetooth den Akku schont. Ein Dual-Modus für parallele Verbindungen ist nicht vorgesehen.
Frage 3: Wie wirkt sich die hohe dpi von 36.000 auf die tatsächliche Nutzung aus?
36.000 dpi sind weit über dem praktischen Bedarf – selbst bei 4K-Monitoren reichen 3.000–6.000 dpi für flüssiges Arbeiten. Der Vorteil liegt in der erhöhten Präzision bei sehr schnellen Mausbewegungen, jedoch steigt auch die Empfindlichkeit auf kleinste Handzittern. In der Praxis bleiben die meisten Gamer unter 2.000 dpi. Die hohe Auflösung ist eher ein Marketing-Unterscheidungsmerkmal als eine funktionale Notwendigkeit. Ein Nachteil: Niedrige DPI-Stufen erzeugen durch Interpolation möglicherweise ungenaue Bewegungen – der Sensor arbeitet optimal im Bereich seiner nativen Auflösung (meist 800–1.600 dpi).
Empfohlene Produkte
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision – ohne zusätzliche Kosten für dich. Dies unterstützt unsere Arbeit und ermöglicht uns, weiterhin kostenlose Inhalte anzubieten.
Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
* Preise und Verfügbarkeit können abweichen. Aktuelle Preise auf der Angebotsseite prüfen.








